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Ernährung bei Demenz

Aug 2026 · Zeitschrift für Komplementärmedizin · Vol 18, pp. 32 - 37 · 0 citations · 17 references

Abstract

Summary Die Demenz zählt zu den folgenreichsten Erkrankungen alternder Gesellschaften. Eine kurative Therapie existiert nicht, und auch die zugelassenen Medikamente beeinflussen den Verlauf nur begrenzt. Umso bedeutsamer ist die Prävention: Schätzungsweise 45 % der Demenzfälle ließen sich durch 14 modifizierbare Risikofaktoren verhindern oder zumindest im Verlauf positiv beeinflussen. Ein erheblicher Teil dieser Faktoren ist ernährungssensibel. Die belastbarste Evidenz besteht für mediterrane und MIND-orientierte Ernährungsmuster; einzelne Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel spielen demgegenüber eine untergeordnete Rolle. Bei manifester Erkrankung verschieben sich die Prioritäten hin zur Vermeidung von Mangelernährung und zum Management von Schluckstörungen. Der Beitrag ordnet die Evidenz nüchtern ein und leitet praxistaugliche Empfehlungen ab.

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