Aug 2026· Zeitschrift für Komplementärmedizin· Vol 18, pp. 32 - 37· 0 citations· 17 references
Abstract
Summary Die Demenz zählt zu den folgenreichsten Erkrankungen alternder Gesellschaften. Eine kurative Therapie existiert nicht, und auch die zugelassenen Medikamente beeinflussen den Verlauf nur begrenzt. Umso bedeutsamer ist die Prävention: Schätzungsweise 45 % der Demenzfälle ließen sich durch 14 modifizierbare Risikofaktoren verhindern oder zumindest im Verlauf positiv beeinflussen. Ein erheblicher Teil dieser Faktoren ist ernährungssensibel. Die belastbarste Evidenz besteht für mediterrane und MIND-orientierte Ernährungsmuster; einzelne Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel spielen demgegenüber eine untergeordnete Rolle. Bei manifester Erkrankung verschieben sich die Prioritäten hin zur Vermeidung von Mangelernährung und zum Management von Schluckstörungen. Der Beitrag ordnet die Evidenz nüchtern ein und leitet praxistaugliche Empfehlungen ab.
From a therapeutic perspective, in addition to primary surgical hemostasis, there are several pharmacological optimization strategies, which are outlined, which are outlined.
K. Krötzsch, S. Utzolino, S. Fichtner-Feigl· Die Chirurgie· 0 citations
Integrative Onkologie beschreibt die evidenzbasierte Ergänzung konventioneller Krebstherapien durch Bewegung, Entspannungsverfahren, Ernährungsberatung oder achtsamkeitsbasierte Angebote und Phytotherapeutika/Nahrungsergänzungsmittel. Ziel ist die Linderung von Symptomen und Nebenwirkungen, die Förderung der Lebensqual...
Psychotische Symptome verschlechtern sich in der perimenstruellen Phase – einem vier- bis sechstägigen Fenster mit niedrigen Hormonspiegeln – und das Hospitalisierungsrisiko steigt. Anders als bei PMDD bringt der Eintritt der Menstruation in der Regel keine Erleichterung. Östrogen sowie das in kombinierten oralen Kontr...
Mangelernährung ist eine häufige und prognostisch relevante Begleiterscheinung onkologischer Erkrankungen. Ein frühzeitiges Screening und eine strukturierte Diagnostik nach GLIM-Kriterien sind entscheidend, um Risiken zu erkennen und eine gezielte Ernährungstherapie einzuleiten. Evidenzbasierte Ernährungsempfehlungen s...
Viele onkologische Patientinnen und Patienten leiden während und nach der Krebstherapie unter belastenden körperlichen und psychischen Symptomen. Gleichzeitig nutzen zahlreiche Betroffene komplementäre Verfahren, häufig ohne professionelle Begleitung. Evidenzbasierte Beratungsangebote gewinnen daher zunehmend an Bedeut...