Aug 2026· Journal für Endokrinologie, Diabetologie und Stoffwechsel· Vol 19, pp. 130 - 136· 0 citations· 50 references
Abstract
Die Hyperkalzämie im Säuglingsalter stellt eine seltene, potenziell lebensbedrohliche Stoffwechselstörung mit einem breiten differenzialdiagnostischen Spektrum dar. Neben der raschen Akuttherapie zur Senkung des Kalziums ist eine strukturierte ätiologische Abklärung essenziell, da sich Therapie und Prognose je nach zugrunde liegender Ursache stark unterscheiden. Die diagnostische Einordnung erfolgt anhand von Anamnese, charakteristischen laborchemischen Befunden, Bildgebung und molekulargenetischer Diagnostik. Insbesondere genetische Ursachen spielen im Säuglingsalter eine wichtige Rolle. Die häufigste monogenetische Ursache ist die idiopathische infantile Hyperkalzämie, für die mittlerweile ursachenspezifische Therapieoptionen zur Verfügung stehen, darunter Rifampicin bei CYP24A1-assoziierter und Phosphatsupplementierung bei SLC34A1-assoziierter Erkrankung. Ein strukturiertes diagnostisches Vorgehen ermöglicht eine gezielte Therapie und kann akute sowie langfristige Komplikationen vermeiden.
Die kontinuierliche Weiterentwicklung moderner onkologischer Therapien hat in den vergangenen Jahrzehnten zu einer deutlichen Verbesserung der Überlebensraten von Patienten mit einer Krebserkrankung geführt. Parallel dazu rücken therapieassoziierte Nebenwirkungen zunehmend in den Fokus, insbesondere kardiovaskuläre Ko...
Philippa Schöne, Laura Elisa Villegas Sierra, L. Freyer et al.· Trillium Krebsmedizin· 0 citations
Pelvine Malignome zählen weltweit zu den häufigsten Tumorerkrankungen, wobei die Strahlentherapie einen zentralen Bestandteil der kurativen und palliativen Behandlung darstellt. Trotz moderner Bestrahlungstechniken, wie der intensitätsmodulierten und bildgeführten Radiotherapie, lässt sich eine Mitbestrahlung benachbar...
Benjamin Bulling-Wüst, R. Röthlisberger, Beat Roth· Urologie in der Praxis· 0 citations
Die ESC-Leitlinien empfehlen daher eine strukturierte, langfristige kardiovaskuläre Nachsorge dieser Patientinnen with regelmäßiger Blutdruckkontrolle, metabolischem Screening and individualisierter Risikostratifizierung.
T. Socrates, C. Zuern, F. Mahfoud· Aktuelle Kardiologie· 0 citations
Zusammenfassung Der oropharyngeale Schluckakt ist ein hochkomplexer Vorgang im sensiblen Kreuzungsbereich von Atem- und Speiseweg. Bereits geringe Störungen können zu relevanten Schluckproblemen führen, die häufig auftreten, insbesondere bei älteren Menschen und Patient*innen mit neurologischen Erkrankungen oder Kopf-H...
C. Kampshoff, Oliver Galvan, Tanja Penz et al.· Endo-Praxis· 0 citations