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Handgelenkarthroskopie – was ist heute möglich?

Oct 2026 · Arthritis und Rheuma · Vol 46, pp. 282 - 295 · 0 citations · 26 references

Abstract

Zusammenfassung Die Arthroskopie des Handgelenks hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einer bedeutenden Operationstechnik in der Handchirurgie entwickelt. Fortschritte in der Entwicklung von Optiken, Instrumentarien und Operationstechniken ermöglichen heute eine differenzierte Beurteilung intraartikulärer Strukturen sowie die minimalinvasive Behandlung zahlreicher Pathologien des Handgelenks. Indikationen sind die Diagnostik und Therapie z. B. von Läsionen des triangulären fibrokartilaginären Komplexes (TFCC), von Bandinstabilitäten oder chondralen Schäden. Daneben gewinnt die Arthroskopie auch bei den entzündlichen Gelenkerkrankungen zunehmend an Bedeutung. Insbesondere bei der rheumatoiden Arthritis kann die arthroskopische Synovialektomie in ausgewählten Fällen eine gelenkerhaltende Therapieoption darstellen. Der vorliegende Übersichtsartikel gibt einen Überblick über Grundlagen, technische Voraussetzungen und den allgemeinen Ablauf der Handgelenkarthroskopie sowie über aktuelle Indikationen und therapeutische Möglichkeiten. Besonderes Augenmerk gilt dem Stellenwert der Arthroskopie bei der rheumatoiden Arthritis, ihren Vorteilen gegenüber offenen Verfahren sowie ihren Grenzen und potenziellen Komplikationen.

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