Aug 2026· Zeitschrift für Komplementärmedizin· Vol 18, pp. 18 - 22· 0 citations· 14 references
Abstract
Summary In Deutschland nehmen rund 5 Millionen Menschen aufgrund erhöhter LDL-Cholesterinwerte dauerhaft Statine ein. Trotzdem sucht ein großer Teil der Betroffenen nach pflanzlichen Alternativen. Die Phytotherapie hält hierfür mehrere Optionen bereit: Für Artischocke, Curcuma, Flohsamenschalen und Knoblauch belegen Studien jeweils unterschiedlich starke LDL-senkende Wirkungen. Besonders Artischocke und Flohsamenschalen erreichen dabei nennenswerte Senkungen, während Knoblauch zusätzlich Hinweise auf mögliche positive Effekte bei Typ-2-Diabetes, Entzündungsprozessen und Atherosklerose liefert. Allerdings ist die Studienlage uneinheitlich, weshalb pflanzliche Mittel etablierte leitliniengerechte Therapien nicht ersetzen können. Dennoch lassen sich in der Praxis solche pflanzlichen Maßnahmen individuell einsetzen – vorausgesetzt, die Patienten wurden entsprechend aufgeklärt und werden im Verlauf kontrolliert. Das gilt vor allem für Fälle, in denen Statine abgelehnt oder schlecht vertragen werden. Trotz des vorhandenen Interesses nimmt die Phytotherapie bei Hyperlipidämie auf dem deutschen Markt bislang jedoch nur eine untergeordnete Stellung ein.
Nach Abschluss dieser Fortbildung sollten die Teilnehmer in der Lage sein: Die verträglichkeitsorientierte Zweitlinienpositionierung von Lumateperone gegenüber Antipsychotika mit höherer Wirksamkeit zu differenzieren: zu erklären, warum die geringe striatale D2-Belegung sowie die minimale H1- und Muskarin-Bindung als p...
Cholestatische Lebererkrankungen im Kindesalter gehen mit einen variablen, häufig therapieschwierigen cholestatischen Pruritus einher, der Schlaf, Lebensqualität und Entwicklung stark beeinträchtigen kann. Die neuen IBAT-Inhibitoren Odevixibat und Maralixibat knüpfen vom Wirkmechanismus der Unterbrechung der enterohepa...
S. Schulz-Jürgensen, Jun Oh, Bianca Hegen· Monatsschrift Kinderheilkund...· 0 citations
Psychotische Symptome verschlechtern sich in der perimenstruellen Phase – einem vier- bis sechstägigen Fenster mit niedrigen Hormonspiegeln – und das Hospitalisierungsrisiko steigt. Anders als bei PMDD bringt der Eintritt der Menstruation in der Regel keine Erleichterung. Östrogen sowie das in kombinierten oralen Kontr...
Bei Verdacht auf eine bedeutsame Krankheit oder Fehlbildung eines ungeborenen Kindes soll die Schwangere laut Schwangerschaftskonfliktgesetz unter Hinzuziehung von Ärztinnen und Ärzten beraten werden, „die mit dieser Gesundheitsschädigung bei geborenen Kindern Erfahrung haben“. Der vorliegende Beitrag geht auf die Hi...
H. Schneider, Heiko Reutter, Michael O. Schneider· Monatsschrift Kinderheilkund...· 0 citations
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