Editorial: Kommunikation und Medienpädagogik
Abstract
Kommunikation ist Ausgangspunkt, Gegenstand und Ziel medienpädagogischen Handelns. Unter den Bedingungen tiefgreifender Mediatisierung, plattformisierter Öffentlichkeiten und generativer Künstlicher Intelligenz (KI) verändern sich jedoch die Formen des Austauschs sowie die Bedingungen von Teilhabe, Verantwortung, Schutz und pädagogischer Professionalität. Der Band versammelt theoretische, konzeptionelle und empirische Beiträge zu aktuellen kommunikativen Praktiken in Sozialen Medien, Schule, Hochschule und Lehrkräftebildung. Im Mittelpunkt stehen unter anderem Mediensozialisation und politische Positionierung Jugendlicher, technologiegestützte sexualisierte Gewalt, schulische Kommunikation, digitale Kollaboration und Schulentwicklung sowie die Bedeutung von KI für Lehren und Lernen, wissenschaftliches Schreiben und pädagogische Kommunikation. Ergänzt werden diese Perspektiven durch Beiträge zu bildungspolitischen KI-Diskursen und immersiven Lernarrangements. So eröffnet der Band differenzierte Einblicke in die Frage, wie Kommunikation in und durch digitale(n) Medien neu geordnet wird – und welche Aufgaben daraus für die Forschung und Theoriebildung der Medienpädagogik entstehen.