Die Kernelemente von strukturierten Behandlungsprogrammen sind aktueller denn je: leitlinienbasierte Versorgungspfade, sektorenübergreifende Koordination, Vermeidung von Komplikationen und Folgeerkrankungen, dadurch Verringerung von stationären Aufenthalten. Angesichts steigender stationärer Fallzahlen scheinen die Potenziale von DMP bei weitem nicht ausgeschöpft. Um den Entfaltungsspielraum der 2003 eingeführten Disease-Management-Programme (DMP) besser zu nutzen, müssen sie dringend weiterentwickelt werden. Das „one size fits all“-Modell hat ausgedient. Der BKK DV stellt deshalb eine Neugestaltung der Chronikerversorgung zur Diskussion, bei der Patient-Empowerment, individualisierte Prozesse und ein Paradigmenwechsel zur Präventionsorientierung – auch durch die datengestützte Früherkennung von Erkrankungsrisiken – im Mittelpunkt stehen.
Die kontinuierliche Weiterentwicklung moderner onkologischer Therapien hat in den vergangenen Jahrzehnten zu einer deutlichen Verbesserung der Überlebensraten von Patienten mit einer Krebserkrankung geführt. Parallel dazu rücken therapieassoziierte Nebenwirkungen zunehmend in den Fokus, insbesondere kardiovaskuläre Ko...
Philippa Schöne, Laura Elisa Villegas Sierra, L. Freyer et al.· Trillium Krebsmedizin· 0 citations
Integrative Onkologie beschreibt die evidenzbasierte Ergänzung konventioneller Krebstherapien durch Bewegung, Entspannungsverfahren, Ernährungsberatung oder achtsamkeitsbasierte Angebote und Phytotherapeutika/Nahrungsergänzungsmittel. Ziel ist die Linderung von Symptomen und Nebenwirkungen, die Förderung der Lebensqual...
Die Hyperkalzämie im Säuglingsalter stellt eine seltene, potenziell lebensbedrohliche Stoffwechselstörung mit einem breiten differenzialdiagnostischen Spektrum dar. Neben der raschen Akuttherapie zur Senkung des Kalziums ist eine strukturierte ätiologische Abklärung essenziell, da sich Therapie und Prognose je nach zug...
Alexandra Blaschitz, W. Högler· Journal für Endokrinologie,...· 0 citations
Die durch kritische Erkrankung erworbenen muskulären Veränderungen beeinträchtigen den Kurz- und Langzeitverlauf. Die S3-Leitlinie „Lagerungstherapie und Mobilisation von kritisch Erkrankten auf Intensivstationen“ fasst die aktuelle Evidenz zusammen. Eine (Früh‑)Mobilisation soll innerhalb von 72 h nach Intensivaufnahm...
V. Karner, Stefan J. Schaller· Anästhesie Nachrichten· 0 citations
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