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Diagnostik der Osteoporose – die Rolle der DXA-Messung

Aug 2026 · Die Orthopädie · Vol 55, pp. 755 - 764 · 0 citations · 64 references
Medicine

TL;DR

Dual-energy X‑ray absorptiometry assessing the lumbar spine and bilateral proximal femurs is the current guideline-recommended standard method for quantitative measurement of bone density and the output-the T score-reflects the number of standard deviations by which the measured bone density differs from the average of a healthy young reference population.

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Open access Aug 2026

Hyperkalzämie im Säuglingsalter: Differenzialdiagnostik und Management

Die Hyperkalzämie im Säuglingsalter stellt eine seltene, potenziell lebensbedrohliche Stoffwechselstörung mit einem breiten differenzialdiagnostischen Spektrum dar. Neben der raschen Akuttherapie zur Senkung des Kalziums ist eine strukturierte ätiologische Abklärung essenziell, da sich Therapie und Prognose je nach zugrunde liegender Ursache stark unterscheiden. Die diagnostische Einordnung erfolgt anhand von Anamnese, charakteristischen laborchemischen Befunden, Bildgebung und molekulargenetischer Diagnostik. Insbesondere genetische Ursachen spielen im Säuglingsalter eine wichtige Rolle. Die häufigste monogenetische Ursache ist die idiopathische infantile Hyperkalzämie, für die mittlerweile ursachenspezifische Therapieoptionen zur Verfügung stehen, darunter Rifampicin bei CYP24A1 -assoziierter und Phosphatsupplementierung bei SLC34A1 -assoziierter Erkrankung. Ein strukturiertes diagnostisches Vorgehen ermöglicht eine gezielte Therapie und kann akute sowie langfristige Komplikationen vermeiden.

Alexandra Blaschitz, W. Högler · 0 citations
2026

Wozu noch DMP? Chronikerversorgung im Fadenkreuz zwischen Patientensteuerung, Prävention und personalisierter Medizin

Die Kernelemente von strukturierten Behandlungsprogrammen sind aktueller denn je: leitlinienbasierte Versorgungspfade, sektorenübergreifende Koordination, Vermeidung von Komplikationen und Folgeerkrankungen, dadurch Verringerung von stationären Aufenthalten. Angesichts steigender stationärer Fallzahlen scheinen die Potenziale von DMP bei weitem nicht ausgeschöpft. Um den Entfaltungsspielraum der 2003 eingeführten Disease-Management-Programme (DMP) besser zu nutzen, müssen sie dringend weiterentwickelt werden. Das „one size fits all“-Modell hat ausgedient. Der BKK DV stellt deshalb eine Neugestaltung der Chronikerversorgung zur Diskussion, bei der Patient-Empowerment, individualisierte Prozesse und ein Paradigmenwechsel zur Präventionsorientierung – auch durch die datengestützte Früherkennung von Erkrankungsrisiken – im Mittelpunkt stehen.

P. Ex, Julia Schröder, R. Klakow-Franck · 0 citations
Aug 2026

Ein Blick in den Rachen – moderne Dysphagie-Diagnostik mit FEES

Zusammenfassung Der oropharyngeale Schluckakt ist ein hochkomplexer Vorgang im sensiblen Kreuzungsbereich von Atem- und Speiseweg. Bereits geringe Störungen können zu relevanten Schluckproblemen führen, die häufig auftreten, insbesondere bei älteren Menschen und Patient*innen mit neurologischen Erkrankungen oder Kopf-Hals-Tumoren. Die Folgen reichen von Mangelernährung, Dehydratation, einer verminderten Lebensqualität bis hin zu lebensbedrohlichen Komplikationen wie Aspirationspneumonien. Für eine gezielte und individuell angepasste Therapie ist daher eine differenzierte Diagnostik unerlässlich. Die flexible endoskopische Evaluation des Schluckakts (engl. fiberoptic endoscopic evaluation of swallowing, FEES) hat sich dabei als zentrales Verfahren etabliert. Sie ermöglicht eine Beurteilung der pharyngealen Schluckphase, sichere Erkennung von Pathologien und eine unmittelbare Erprobung therapeutischer Maßnahmen während der Untersuchung. Sie dient somit der Diagnostik sowie der Therapiekontrolle von oropharyngealen Schluckstörungen und zeigt damit die Vielseitigkeit der modernen flexiblen Endoskopie.

C. Kampshoff, Oliver Galvan, Tanja Penz et al. · 0 citations
Aug 2026

Der Intraoralscan in epidemiologischen Studien

Zusammenfassung Epidemiologische Bevölkerungsstudien erfordern standardisierte, reproduzierbare Untersuchungsmethoden, um valide Aussagen zur oralen Gesundheit und ihren Determinanten zu ermöglichen. Der Intraoralscan gewinnt als digitales Erhebungsinstrument in diesem Kontext zunehmend an Bedeutung. Am Beispiel der Study of Health in Pomerania (SHIP-NEXT-0) wird der methodische Workflow vom Probanden zum ausgewerteten digitalen Modell dargestellt. Die Datenerhebung erfolgte mittels Cerec Primescan AC; die Weiterverarbeitung und metrische Analyse der 3D-Modelle wurde in Onyxceph³ durchgeführt, einschließlich Segmentierung, virtueller Sockelung sowie automatisierter und manueller Referenzpunktzuordnung. Standardisierte Scanpfade, regelmäßige Gerätekalibrierung sowie systematisches Untersuchertraining bildeten die Grundlage der Qualitätssicherung. Der Einsatz digitaler Modelle ermöglicht eine zeitlich unabhängige, nachträglich wiederholbare Analyse zahlreicher kieferorthopädischer, morphometrischer und zahnärztlicher Parameter. Demgegenüber stehen Limitationen wie scanbedingte Ungenauigkeiten, Segmentierungsfehler, untersucherabhängige Messpunktpositionierung sowie ein erheblicher Nachbearbeitungsaufwand. Insgesamt stellt der Intraoralscan eine methodisch wertvolle Ergänzung klassischer epidemiologischer Untersuchungsverfahren dar, die neue Möglichkeiten für längsschnittliche und fragestellungsübergreifende Analysen eröffnet.

K. Krey, A. Al Masri, Louisa Kupke et al. · 0 citations