Dieser Beitrag analysiert Entwicklungen in der Nutzung sozialer Medien durch Fachkräfte der Schulsozialarbeit im Zeitraum von 2021 bis 2025. Auf Basis quantitativer Erhebungsdaten (Nt1 = 1522'; Nt2 = 1327) zeigt sich ein signifikanter Anstieg des Anteils an Fachkräften, die soziale Medien in ihrer Arbeit einsetzen. Gleichzeitig nahm die Nutzungshäufigkeit im beruflichen Alltag deutlich ab. Besonders bemerkenswert ist der Rückgang in der Ansprache von Kindern und Jugendlichen über soziale Medien: Ein Befund, der insbesondere im Kontext lebensweltorientierter Schulsozialarbeit kritisch zu reflektieren ist. Zugleich lassen die Ergebnisse darauf schließen, dass Fachkräfte zunehmend hybride Arbeitsansätze etablieren, die analoge und digitale Kommunikationsformen verbinden. Hinsichtlich der organisationalen Rahmenbedingungen zeigten sich nur geringe Veränderungen. Auffällig ist jedoch ein signifikanter Rückgang der wahrgenommenen Unterstützung durch die Träger, was auf strukturelle Herausforderungen bei der nachhaltigen Integration sozialer Medien in der schulsozialarbeiterischen Praxis hinweist.
Zusammenfassung Da eine starke Lehre Baustein für eine starke Wissenschaft ist, widmet sich dieser Beitrag dem Stellenwert des Lehrgebiets Kriminologie im Studium der Rechtswissenschaft. Empirisch untersucht wurde maßgeblich, wie und wo das Lehrgebiet Kriminologie in die Curricula der Studiengänge eingebettet ist. Ein...
Daniela Boosen· Monatsschrift für Kriminolog...· 0 citations
Dieser umfassende und systematische Leitfaden hilft ab der ersten Therapiestunde dabei, eine für die Patient:innen passende Vorgehensweise zu wählen. Für die ersten Jahre des psychotherapeutischen Berufs bietet dieses Buch alle notwendigen Handlungsanweisungen und ist somit der ideale Begleiter, um sich in die kognitiv...
Zusammenfassung: Sachverständigengutachten zur Glaubhaftigkeit von Zeugenaussagen beruhen auf der qualitativen Interpretation und Evaluation von Daten und sind damit potenziell anfällig für kognitive Verzerrungen. Vor diesem Hintergrund legte der Bundesgerichtshof 1999 Mindeststandards fest, die unter anderem das hypot...
Jana Otzipka, R. Volbert· Praxis der Rechtspsychologie· 0 citations
Betriebliche Konflikte entstehen selten abrupt, sondern entwickeln sich häufig aus mikrosozialen Irritationen und ungenutzten kulturellen Differenzen – insbesondere bei unterschiedlichen national-kulturellen Prägungen. Der vorliegende Beitrag stellt das Proaktive Dialogprotokoll (PDP) als präventiven und systemisch ans...
Schulische Leistungsrückmeldungen prägen Kinder bereits ab Schulbeginn und stehen im Kontext des schulischen Leistungsprinzips (Furck, 1975; Nipkow, 1978; Sacher, 2014). Die Perspektive von Schülerinnen und Schülern auf Leistungsergebnisse ist bis-lang jedoch unzureichend erforscht (Bonanati, 2018; Imperio & Seitz, 202...
Larissa Moritzer-Schönmann· Schriften aus der Fakultät H...· 0 citations
Kommunikation ist Ausgangspunkt, Gegenstand und Ziel medienpädagogischen Handelns. Unter den Bedingungen tiefgreifender Mediatisierung, plattformisierter Öffentlichkeiten und generativer Künstlicher Intelligenz (KI) verändern sich jedoch die Formen des Austauschs sowie die Bedingungen von Teilhabe, Verantwortung, Schut...
Jane Müller, R. Kammerl, Katrin Kreutz et al.· MedienPädagogik: Zeitschrift...· 0 citations
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